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Sieben Jahre Kampf um eine Arbeitsbewilligung: Heute ist Shewit Tekie Landschaftsgärtnerin

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Mit 13 flieht Shewit Tekie allein aus Eritrea und erreicht nach einer Odyssee mit 15 Jahren die Schweiz – in der Hoffnung auf Sicherheit und ein selbstbestimmtes Leben. Doch auch Jahre später bleibt ihre Zukunft unsicher: Ohne Aufenthaltsbewilligung droht ihr die Abschiebung. Sie muss darum kämpfen, in der Schweiz zu bleiben und ihr Leben selbst gestalten zu können.

Der Dokumentarfilm «Freedom – Le Destin de Shewit» begleitet ihren Weg vom Teenager zur jungen Frau während zehn Jahren. Im Interview mit 20 Minuten erklärt die heute 27-jährige Shewit, warum sie trotz allem wieder von Eritrea in die Schweiz auswandern würde . Im Film sagst du: «Das ist nicht das Leben, das ich mir wünsche.

» Welches Leben hast du dir denn gewünscht? Shewit Tekie: Ich sage diesen Satz, als mir zum zweiten Mal das Asyl verweigert wird. Wegen dieser Ablehnung war ich total blockiert: Ich hatte nicht das Recht zu arbeiten, man zwang mich eigentlich, in der Sozialhilfe zu bleiben, und gleichzeitig konnte ich nicht in ein anderes europäisches Land gehen, da es mich in die Schweiz zurückschicken würde.